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Ausflugstipps rund um den Mont-Soleil im Berner Jura


Der Mont-Soleil ist ein Paradebeispiel für erneuerbare Energien und nachhaltigen Tourismus. Dort, im idyllischen Berner Jura, werden seit den 90er Jahren neue Massstäbe im Bereich der Sonnen- und Windenergie für die Schweiz gesetzt. Die Region hat auch sonst viel zu bieten: Wir haben acht Ausflugstipps rund um den Mont-Soleil für Sie zusammengestellt. Mehr

Repowering JUVENT – die vier neuen Windturbinen sind in Betrieb

Die Montagearbeiten im grössten Schweizer Windpark auf dem Mont Crosin und dem Mont Soleil sind abgeschlossen. Die vier neuen, leistungsstärkeren Turbinen sorgen künftig für eine Produktionssteigerung von 50 auf 70 GWh pro Jahr. Geniessen Sie im Video die spektakulärsten Bilder des Repowering-Projektes vom Bau des Fundaments über den Transport bis zur Montage. Mehr

Eine neue Anlage wegen neuer Rechtsvorschriften

Nach mehreren Monaten Vorbereitungsarbeiten und drei Wochen Bauarbeiten schliesst die Société des Forces Electriques de La Goule momentan die Arbeiten für die Installation eines neuen Brillenschiebers an der Wehranlage ihres Kraftwerks ab. Damit kann der Wasserdurchsatz gemäss der neuen Wasserverordnung, die durch die Schweizer und französischen Behörden ausgearbeitet wurde, reguliert werden. Mehr

Turbine sieben – das Sorgenkind lernt laufen

Seit Oktober 2016 liefern die vier neuen Turbinen des JUVENT-Windparks zuverlässig Strom. Nach nur zwei Monaten hatten sie bereits die Jahresproduktion der alten Turbinen vor dem Repowering erreicht. Gemeinsam mit der benachbarten Turbine produziert Turbine Nummer sieben, die «E7», am meisten Strom. Dabei war ausgerechnet «E7» während der gesamten Dauer des Bauprojekts das grosse Sorgenkind. Ein Rückblick. Mehr

Eins zu eins erleben, wie Strom entsteht

Wissen Sie wie stark der Wind blasen muss, um eine Windturbine anzutreiben? Auf der Krete des Mont-Soleil, eingebettet in die sanftgrünen Hügel des Juras, stehen 16 Windturbinen in Sichtweite und eine grosse Fotovoltaik Anlage der BKW. Erleben Sie, wie Sie erneuerbare Energie produzieren und den Verbrauch steuern können. Spüren Sie, wie stark der Wind blasen muss, um eine Turbine anzutreiben. Lernen Sie mehr über die Geschichte der Energie im neuen BKW Besucherzentrum auf dem Mont-Soleil. Mehr

Hier entsteht die leistungsstärkste Photovoltaikanlage der Schweiz

In Courgenay baut die BKW zusammen mit der Energie du Jura (EDJ) und der Industrie und Fahrzeuglogistikfirma GEFCO Suisse SA die leistungsstärkste Photovoltaikanlage der Schweiz: Wenn die Anlage im März 2016 fertig ist, wird sie mit ihrem Solarstrom den durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1550 Haushalten decken können. Mehr

Wie wir doppelt so viel Solarstrom in unser Netz kriegen

Ein Paradigmenwechsel schafft grössere Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen und eine höhere Kapazität im Netz. Mehr

Aktuelle Projekte

FLEXI: Solarstrom verbrauchen, wenn er produziert wird

FLEXI

Planair, die ETH Lausanne und die Universität Neuenburg arbeiten gemeinsam an der Energiewende. Zusammen mit der Société des Forces Electriques de La Goule wollen sie einen Teil ihrer Kunden dazu motivieren, Strom in dem Zeitraum zu verbrauchen, in dem Solarstrom produziert wird. Haushalte, denen dies gelingt, können dabei ihr Budget schonen.

Beim Projekt FLEXI geht es darum, den Anteil des Verbrauchs zu bestimmen, der in den Zeitraum verlagert werden kann, in dem Solarstrom produziert wird. An dieser Frage ist auch der Bund interessiert, der das Projekt „FLEXI“ via Bundesamt für Energie unterstützt. Die Studie beginnt diesen Sommer und dauert ein Jahr.
Zusätzlich zu den zweifellos nötigen Energieeinsparungen wird der Stromverbrauch in der Schweiz schrittweise an die Produktion angepasst werden müssen. Die Produktion erneuerbarer Energie (Solar- und Windstrom) hängt von den Wetterbedingungen ab und schwankt folglich je nach Tages- und Jahreszeit. Das Problem der Verschiebung zwischen Verbrauch und Produktion kann grundsätzlich im Rahmen der Speicherung und Netzverstärkung gelöst werden. Die kostengünstigere Lösung, die mit dem Projekt FLEXI erzielt werden soll, besteht darin, den Zeitraum des Verbrauchs optimal anzupassen.

Realisierte Projekte

Haushaltsverbrauch aus der Ferne messen

Das Stromnetz besteht aus weit mehr als Leitungen und Masten. Damit der Strom mit möglichst wenig Verlust von den Produktionsanlagen zu den Verbrauchern fliesst, wird die Spannung in Umspannwerken und Trafostationen transformiert. Sieben Ebenen durchläuft der Strom, bis er beim Verbraucher die Steckdose verlässt.

Stromproduktion und –verbrauch schwanken und speichern lässt sich der Strom nur beschränkt. Um die Netzauslastung trotzdem stabil zu halten, braucht es ein intelligentes Netz. Das sogenannte „Smart Grid“ überwacht, analysiert und steuert die Lastflüsse. Eine Aufgabe, die aufgrund der Integration erneuerbarer Quellen immer wichtiger wird. Auch Haushalte spielen eine entscheidende Rolle, deren Verbrauch gemessen und ebenfalls in das Stromsystem integriert werden muss.

Eine mögliche Ergänzung zum Zähler

Haushaltszähler, egal ob elektromechanische, elektronische oder „Smart Meter“, sind in jedem Haushalt installiert und zählen abrechnungsrelevant den Stromkonsum. Mit mehr oder weniger Intelligenz ausgestattet, können sie auch Daten übertragen, Lasten steuern und Dinge visualisieren. Im Fokus – und im Auftrag des Bundes – steht der Stromverbrauch eines Haushalts über eine bestimmte Abrechnungsperiode. Um Energiesparpotenzial, Eigenverbrauchsoptimierung oder Netzentlastung durch intelligentes Schalten von Lasten und Produzenten zu ermöglichen, sind zusätzliche Messungen notwendig, mit welchen im Idealfall auch einzelne Geräte erkannt werden. Daher hat die BKW im Jahre 2015 mit ihrem Forschungspartner CSEM ein Projekt gestartet, in welchem der alternative Ansatz der „non-intrusive load monitoring (NILM) Algorithmen“ erforscht wurde.

Das Messgerät erkennt die einzelnen Haushaltsgeräte (Fernseher, Kaffee- und Waschmaschine, u.v.m.) an ihrem Einschaltstrom und identifiziert die individuellen Verbrauchs- und Nutzungsmuster der Geräte. Mit dieser Methode soll der Einsatz von flexiblen Lasten (Warmwasserspeicher, Heizungen, Ladegeräten, Kühlgeräten, Luftdruckkompressoren etc.) optimiert werden, sodass das Netz mit den neuen Anforderungen klar kommt und die Mittel für Netzausbau ideal eingesetzt werden können.


BKW und CSEM forschen weiter

Mit dem Forschungspartner CSEM hat die BKW die Machbarkeitsstudie über die Installation des Messgerätes an der Anschlussstelle mehrerer Haushalte auf einem Teil des BKW Netzes gemacht.

Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Methode anwendbar ist, um mehr Informationen über spezifische Haushaltslasten zu erhalten. Ein entscheidendes Ergebnis, welches die Steuerung von „flexiblen Lasten“ in Haushalten (Aufladung des Elektroautos, Wasch- und Spülmaschine zum Beispiel) zukünftig erleichtern könnte.

NILM ist nur einer von vielen Ansätzen, welche von der BKW und ihren Forschungspartnern untersucht werden. Derzeit betreut das BKW Technology Center rund 25 Projekte, die sich mit Technologien, Prozessen, Methoden und Geschäftsmodellen im Zusammenhang mit der Energiewende befassen. Die Forschungsinitiative „Swiss Competence Center for Energy Research SCCER“ des Bundes bildet ein wichtiger Pfeiler dieser Zusammenarbeit.


Prospektives Demand Side Management für tiefere Energiekosten und ein effizienteres Energiesystem

Mit dem Projekt Prospektives Demand-Side-Management (P-DSM), der Optor AG, konnte ein weiteres Projekt im Rahmen des „Swiss Energypark“ initialisiert werden. Das Projekt befasst sich mit dem Forschungsschwerpunkt Lastmanagement, also der Optimierung des Stromverbrauchs.

Das Ziel von P-DSM ist es, die Grundlage für ein effizienteres Energiesystem und für tiefere Stromkosten für KMU zu schaffen.

Betriebliche Flexibilitäten lassen sich nutzen um den Stromverbrauch dynamischer zu gestalten und dadurch von günstigeren Strompreisen zu profitieren. Hierfür suchen wir interessierte Betriebe, die bereit sind, mit einem geringen Aufwand einen Beitrag zur ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit zu leisten.

Lastmanagement

Das Thema: Flexibilität, das „elektrische“ Gold

Ein zentrales Element im modernen Energiesystem ist die Fähigkeit des Verbrauchers sich an der Verfügbarkeit von Energie auszurichten – also vor allem dann Strom zu verbrauchen, wenn viel im Netz vorhanden ist. Dies hängt mitunter mit dem grösser werdenden Angebot an nicht-steuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind zusammen. Diese verbrauchsseitige Flexibilität ist wertvoll. Einerseits hilft sie das Energiesystem effizienter zu gestalten und andererseits erlaubt sie Betrieben, ihre Energie günstiger am Markt zu beschaffen: wenn Sie flexibel sind, können Sie den Strom zum günstigsten Preis kaufen!

Das Ziel: Tiefere Kosten und effizienteres Energiesystem dank mehr Flexibilität

Im vorliegenden Projekt wollen wir zusammen mit Industrie- und anderen Betrieben Massnahmen identifizieren, den Stromverbrauch zu flexibilisieren. Diese sollen in zwei bis drei Interviews zusammen mit dem Betrieb identifiziert werden.

Gleichzeitig erarbeiten wir zusammen mit der BKW ein Modell, wie die Flexibilität in den Betrieben vergütet werden kann – so, dass alle Beteiligten davon profitieren: Ihre Firma, der Energieversorger und das Energiesystem.

Aktuell ist das Projekt aufgrund der tiefen Nachfrage auf Eis gelegt. Auch wenn eine vertiefte Analyse noch aussteht, ist eine Hauptursache des geringen Interesses von Betrieben schnell identifiziert: der tiefe Strompreis und – damit verbunden – der geringe Anteil des Strompreises an den Betriebskosten. Sollten sich die Rahmenbedingungen ändern, kann das Projekt allenfalls reaktiviert werden.

Energiecockpit

gridssmartCity – Wesentliche Energiekennzahlen auf einen Blick

Die Energiewende kommt, das ist sicher. Mit ihr stellen sich Städte und Gemeinden viele Fragen:

Kennen wir unsere Energiebilanz? Wie können wir Daten zur Energiewende besser aufzeigen und damit die Kommunikation effizienter gestalten? Wie hoch ist unser Eigenversorgungsgrad? Wie viel ungenutztes Solarpotenzial haben wir? Welche Möglichkeiten bringt uns eine neue öffentliche Beleuchtung?

smartcity-bild1-de

Das einfach zu bedienenden Energieportal beantwortet diese Fragen. Es liefert alle relevanten Informationen leicht verständlich und auf einen Blick. Dabei stellt es die Energiekennzahlen einer Gemeinde im geographischen Kontext dar und zeigt beispielsweise, wie diese im Vergleich zu anderen Gemeinden abschneidet.

smartcity-bild2-de

Sämtliche Energiethemen werden dabei digitalisiert, Effizienz-Potenziale schnell identifiziert und so die lokale Energiestrategie unterstützt. Das Energieportal hilft den Bürgern ein Energiebewusstsein zu bilden und sich selbst einzubringen. Gleichzeitig wird der Aufwand für das Monitoring reduziert, vorhandene Energie-Konzepte, oft umfangreich und nur in Papierform vorhanden, werden visualisiert und sind somit jederzeit digital abrufbar.

Klingt spannend? Dann schauen Sie doch gleich mal in unser Live-System rein.

http://public.swiss-energypark.grids.enersis.ch/